Einjährige Sonnenblumen lassen sich aus ihren großen Samen ganz einfach selbst im Garten züchten. Saatgutpräsentationen in Gartencentern und im Internet beweisen, dass die Züchter eine riesige Sortenauswahl entwickelt haben. Darunter finden wir nicht nur Auswahlen mit ausgefallenen Farben oder vollen Blumenkörben. Es sind auch sehr unterschiedliche Höhen erhältlich. Einige Sorten verzweigen sich stark und blühen daher extrem lange. Die verzweigten Sorten, die eine Höhe von rund 120 Zentimetern erreichen, eignen sich besonders gut für den Anbau im Topf. Natürlich können die einstämmigen Riesen auch in Töpfen wachsen, allerdings müssen die Gefäße dann groß und schwer genug sein, damit die Wurzeln genügend Platz haben und die Pflanzen nicht umkippen können.

Sonnenblume im Topf: So geht’s

  • Wählen Sie kompakte Sorten, die für den Topfanbau geeignet sind.
  • Verwenden Sie ausreichend große und schwere Töpfe mit einer Tiefe von mindestens 30 Zentimetern.
  • Geben Sie Sonnenblumen einen sonnigen Standort und gießen Sie regelmäßig, besonders an heißen Tagen.
  • Sonnenblumen wöchentlich mit Flüssigdünger düngen.

Welche Sonnenblumen eignen sich für den Topf?

Machen Sie nicht den Fehler, Ihre Sonnenblume ausschließlich nach der Art des Blumenkorbs auszuwählen. Verlassen Sie sich nicht nur auf das Aussehen der Blüte, sondern vor allem auf die Höhenangaben und die Beschreibung der Verzweigung. Nur dann finden Sie die richtige Sorte, die perfekt zu Ihrer Gestaltungsidee passt.

Für kleine Töpfe und Balkonkästen empfiehlt sich der Einsatz von Zwergsonnenblumen, wie z. B. den Sorten

  • ‘Großes Lächeln’ (35 cm)
  • ‘Pacino’ (30 cm)
  • ‘Teddybär’ (70 cm)
  • ‘Sonnenfleck’ (60cm)
  • ‘Sonniges Lächeln’ (50 cm)
  • „Garten-Statement“ (80 cm).

Mittelgroße Exemplare erreichen eine Höhe von etwa 1 bis 1,5 Metern. Sie eignen sich zur Bepflanzung von Topfterrassen und Balkonen. Wir finden zum Beispiel die Sorten

  • „Wow“ (90 cm)
  • ‘Orange Sonne’ (140 cm)
  • ‘Piccolo’ (100 cm)
  • ‘Vanilla Ice’ (120 cm).

Tipp: Wenn Sie sich für eine Blühpflanze ab etwa Ende April entscheiden, informieren Sie sich, welche Ausmaße eine kleine, vermutlich noch pralle Sonnenblume im ausgewachsenen Zustand annehmen wird – sonst kann es zu Überraschungen kommen.

Wie pflanzt man Sonnenblumen in einen Behälter?

Auch für schmale Balkonkübel sind kompakte Sonnenblumen nicht geeignet. Auch die kleinsten Sorten benötigen für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte einen Topf mit einem Durchmesser von mindestens 20 Zentimetern und einer Tiefe von 25 oder sogar 30 Zentimetern. Zum Schluss fügen Sie vor dem Pflanzen eine Drainageschicht aus etwa zwei Zentimetern Granulat oder ähnlichem Material über dem Drainageloch des Topfes hinzu. Dadurch wird verhindert, dass das Wasser beim Gießen stagniert.

In geeigneten Gefäßen können Sonnenblumen sogar als Sichtschutz dienen.

Welche Pflege brauchen Topfsonnenblumen?

Die großen Blätter der Sonnenblumen verdunsten bei Hitze viel Wasser. Und da sie keine durstigen Künstler sind, muss immer ausreichend gegossen werden. Spätestens wenn sich die Blätter leicht neigen, ist es Zeit zum Gießen. Trockengefallene Sonnenblumen erholen sich, wenn überhaupt, nur sehr unvollkommen. Eine kontinuierliche Düngerversorgung ist ebenso wichtig wie eine gleichmäßige Bewässerung. Flüssigdünger eignet sich am besten für Topfsonnenblumen. Sonnenblumen mit ihren hohen Stielen und großen, leuchtenden Blüten haben einen großen Appetit und können von der frühen Blüte bis zum Herbst jede Woche eine volle Dosis vertragen.