Indische Brennnesseln bereichern Staudenbeete mit ihren imposanten Blütenbüscheln. Mit diesen Tipps bleiben Pflanzen gesund und blühen.

Die in Nordamerika beheimatete Indische Brennnessel ist in Beeten mit mehrjährigen Pflanzen sehr beliebt. Diese äußerst attraktiven und optisch ansprechenden Stauden sind echte Insektenmagnete und erfreuen nicht nur Bienen und Hummeln, sondern auch Schmetterlinge. Aufgrund ihres aromatischen und würzig riechenden Laubs lassen Nacktschnecken sie in der Regel beiseite. Damit die Indische Brennnessel in ihrer ganzen Schönheit erstrahlt, kann sie auf unterschiedliche Weise unterstützt werden.

Tipp 1: Der richtige Standort

Sagen wir es gleich vorweg: Es gibt nicht „die“ Indische Brennnessel, sondern eine ganze Reihe von Arten. Der deutsche Name bezieht sich lediglich auf die Blumen, die an den Federschmuck der amerikanischen Ureinwohner erinnern. Die Arten der Gattung Monarda werden grob in zwei ökologische Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe, von der Monarda didyma, die Scharlachnessel, die größte ist, bevorzugt halbschattige Standorte, etwa am Waldrand. Der Boden sollte kühl und feucht sein.

Die zweite Gruppe – deren gärtnerisch bedeutendster Vertreter Monarda fistulosa ist – ist eher auf den Wiesen heimisch. Vertreter dieser Gruppe bevorzugen trockene und sonnige Bedingungen. Wer sein Staudenbeet mit einem Indischen Mauerpfeffer bereichern möchte, sollte sich daher nicht nur an der Optik und Farbe der Blüten orientieren, sondern auch die Anforderungen des Standortes berücksichtigen. Wenn eine Orchidee nicht an der richtigen Stelle platziert wird, muss sie neu gepflanzt werden.

Wenn es um den Boden geht, haben alle Brennnesseln ähnliche Vorlieben: Er sollte durchlässig und nährstoffreich sein, stehendes Wasser im Untergrund ist unerwünscht. Am besten pflanzt man im Frühling, um ihnen einen nassen Winter zu ersparen, der vor allem bei jungen Pflanzen oft zu Verlusten führt. Bei Verdacht auf stehendes Wasser im Boden geben Sie etwas groben Sand oder Kies auf den Boden des Pflanzlochs. Bei relativ kargen Böden wird dieser im Frühjahr mit Kompost angereichert.

Tipp #2: Brennnesseln regelmäßig beschneiden

Um die Vitalität der Indischen Brennnessel zu erhalten, ist es am besten, die Hybriden nach der Blüte, eine Hand über dem Boden, zu beschneiden. Dann erscheint schnell frisches Laub. Kleiner Nachteil dieser Maßnahme: Wir verzichten damit auf den sehr attraktiven Winterauftritt. Bei reinsortigen Indischen Brennnesseln ist der Schnitt hingegen nicht zwingend erforderlich. Rhizome müssen alle drei Jahre geteilt werden, da sie schnell altern.

Tipp Nr. 3: Halten Sie Mehltau fern

Vor allem bei nicht optimalen Wachstumsbedingungen leiden Brennnesseln unter Mehltau. Erkennbar ist es an einem grauen Schleier, der die gesamte Pflanze bedecken kann. Die Ursache sind vor allem verdichtete und durchnässte Untergründe, die häufig mit hoher Luftfeuchtigkeit und stehender Luft sowie sommerlichem Wasserstress einhergehen. Eine zu dichte Bepflanzung, die zu einer schlechten Trocknung des Laubes nach Regenfällen führt, kann ebenfalls zum Auftreten von Mehltau führen.

Monarda didyma ist besonders vom Echten Mehltau betroffen, mittlerweile gibt es aber Sorten mit besserer Resistenz. Dies gilt insbesondere für die Sorten „Squaw“ und „Jacob Cline“. Monarda fistulosa oder Kreuzungen zwischen den beiden Arten sind resistenter gegen Mehltau. Durch die Wahl der richtigen Sorte und die gezielte Suche nach Monarda-fistulosa-Hybriden auf gefährdeten Standorten ist es daher möglich, dem Problem des Echten Mehltaus Einhalt zu gebieten. Bei einem leichten Befall sollte eine infizierte Brennnessel großzügig zurückgeschnitten werden. Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt sich bei starker Trockenheit das Gießen, auch das vorbeugende Besprühen mit einem Milch-Wasser-Gemisch bringt gute Ergebnisse.