Löwenzahn ist ein weit verbreitetes Unkraut, das in der Volksmedizin seit langem bekannt ist und zur Vorbeugung verschiedener Beschwerden eingesetzt wird. Alle Teile des Löwenzahns haben einen weißen Milchsaft, der Taraxacin enthält. Diesem Stoff verdankt die Pflanze ihre heilenden Eigenschaften.

Löwenzahnblätter und -blüten enthalten mineralische Bestandteile wie Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Schwefel und Silizium. Sie sind reich an Flavonoiden, Phytosterinen, Carotinoiden sowie Vitamin C und B-Vitaminen. Der Milchsaft der Pflanze enthält außerdem Proteine ​​und Harz. Dadurch hat Löwenzahn nicht nur in der Naturheilkunde, sondern auch im Gartenbau Verwendung gefunden.

Löwenzahn ist weit verbreitet – er wächst auf Wiesen, Feldern, Gärten und Parks. Dieses Unkraut wird am besten während der Blütezeit, also im April oder Mai, verwendet.

Löwenzahndünger – wann und wovon?

Löwenzahndünger verbessert den Zustand der Pflanzen und wirkt sich positiv auf deren Blüte und Fruchtbildung aus.

Löwenzahndünger kann aus Blüten und/oder Blättern hergestellt werden. Löwenzahnblüten enthalten viel Kalium und Phosphor. Darüber hinaus reagiert der daraus hergestellte Dünger leicht sauer und eignet sich daher besonders für säureliebende Pflanzen.

Dünger, der nur aus Löwenzahnblättern hergestellt wird, enthält mehr Stickstoff und ist leicht alkalisch.

Blüten und Blätter enthalten große Mengen Eisen, das Pflanzen für gutes Wachstum und Entwicklung benötigen.

Um natürlichen Dünger herzustellen, müssen Sie sich mit einem Eimer, frisch gepflücktem Löwenzahn und abgesetztem Wasser oder Regenwasser eindecken, das besonders für säureliebende Pflanzen geeignet ist. Löwenzahn pflückt man am besten morgens, wenn die Pflanzen noch geschlossen sind.

Wie man Löwenzahnmist Schritt für Schritt herstellt

  1. Stellen Sie den Löwenzahn etwa 1/3 hoch in den Eimer. Es ist nicht notwendig, die Pflanzen zu zerkleinern.
  2. Anschließend füllen Sie den Löwenzahn mit Wasser, bis er einige Zentimeter unter den Eimerrand reicht.
  3. Lassen Sie das Ganze 2-4 Wochen lang an einem schattigen oder halbschattigen Ort. Die Fermentationszeit hängt von der Lufttemperatur ab – je wärmer, desto schneller.
  4. Nach einigen Tagen beginnt der Dünger zu gären, was auf das Auftreten von Blasen auf der Wasseroberfläche hinweist.
  5. Um den gesamten Vorgang zu beschleunigen, mischen Sie den Inhalt des Eimers alle paar Tage gründlich mit einem Stäbchen.
  6. Wenn keine Blasen mehr auftreten, bedeutet dies, dass der Dünger gebrauchsfertig ist.
Löwenzahn ist ein weit verbreitetes Unkraut, das in der Volksmedizin seit langem bekannt ist und zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten eingesetzt wird.-2

Es ist zu beachten, dass sich die Pflanze während der Fermentation im Wasser nicht zersetzt. Daher sollte der Dünger gefiltert und anschließend in eine Flasche oder Gießkanne gefüllt werden. Übrig gebliebene Pflanzenreste können in den Kompost geworfen werden, was den Abbau organischer Stoffe beschleunigt.

Warum und wie verwendet man Unkrautdünger?

Der resultierende Dünger sollte im Verhältnis 1:10 verdünnt verwendet werden. Mit diesem Dünger können Sie Folgendes gießen:

Himbeeren,
Erdbeeren,
Stachelbeeren,
Johannisbeeren,
Erdbeeren,
Obstbäume,

Gemüse (z. B. Kohl, Paprika, Tomaten, Kohl),

Zierpflanzen.

Zur Fütterung säureliebender Pflanzen wie Heidelbeeren oder Preiselbeeren wird der Dünger im Verhältnis 1:15 verdünnt.

Löwenzahndünger verbessert nicht nur den Zustand der Pflanzen, sondern macht sie auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge.