Schädlinge sind ungebetene Gäste im Garten und Gemüsegarten. Am häufigsten treffen wir auf Blattläuse; sie haften an jungen Trieben, ernähren sich vom Pflanzensaft und können die gesamte Ernte in kurzer Zeit zerstören. Glücklicherweise gibt es ein preiswertes und in der Küche sehr beliebtes Gewürz, das bereits nach einmaligem Gebrauch wirkt.

Warum wirkt Paprika gegen Blattläuse?

Ich mag es nicht, in meinem Sommerhaus „Chemikalien“ zu verwenden. Um die Ernte vor Schädlingen zu schützen, reicht es aus, ein einfaches Heilmittel auf Paprikabasis zuzubereiten.

Paprika enthält Capsaicin, das dem Pfeffer seine Schärfe verleiht. Gärtner nutzen seine brennende Wirkung, um Nagetiere, Schnecken, Raupen und Insekten wie Blattläuse und Mücken abzuwehren. Capsaicin wehrt Schädlinge ab und reizt sie. Es verhindert auch das Legen von Eiern, obwohl sich Blattläuse unter normalen Bedingungen erstaunlich schnell vermehren.

Paprika gegen Blattläuse – wie man es verwendet

Gießen Sie zunächst einen halben Liter Wasser in einen kleinen Behälter. 1 Teelöffel Paprikapulver hinzufügen. Diese Konzentration ist wirksam gegen Schädlinge, schadet den Pflanzen jedoch nicht.

Anschließend das Glas verschließen und die Zutaten gründlich vermischen. Lassen Sie die Lösung 36 Stunden lang an einem dunklen, kühlen Ort.

Filtern Sie die Lösung durch ein Tuch. Die resultierende Flüssigkeit muss mit Wasser im Verhältnis 20 ml Aufguss pro Liter Wasser verdünnt werden. Damit das Produkt besser an den Blättern haftet, können Sie etwas Flüssigseife hinzufügen.

Gießen Sie die Mischung dann in eine Sprühflasche und besprühen Sie die von Blattläusen befallenen Gartenfrüchte bis zur aktiven Fruchtbildung. Vermeiden Sie die Verwendung bei hoher Luftfeuchtigkeit oder windigen Bedingungen. Achten Sie besonders auf die Rückseite des Blattes.

Diese bewährte Methode bewahrt nicht nur Ihre Ernte, sondern verbessert auch den Geschmack der Früchte deutlich ❤️‍